Sportschutz für die Zähne

Bei den meisten Sportarten besteht ein Risiko für Verletzungen im Mund-Gesichtsbereich – vor allem aber für die Zähne. Mithilfe eines individuell angefertigten Mundschutzes (Sportschutz) lässt sich die Schwere solcher Verletzungen verringern und z.B. ein Frontzahntrauma vermeiden.

Das Zahntrauma tritt mit einer Wahrscheinlichkeit von 3 bis 4%, vor allem im Alter vom 7. bis zum 13. Lebensjahr auf. Von allen Zähnen sind am häufigsten die 4 oberen Schneidezähne mit knapp über 80% betroffen.

Ein Mundschutz kann sowohl im Milchgebiss als auch im Wechselgebiss getragen werden. Er sollte zu einer guten Angewohnheit werden, die sich in jungen Jahren sehr einfach antrainieren lässt.

Ist mein Kind gefährdet?

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Kiefer- und Zahnfehlstellungen:

  1. Eine vergrößerte Frontzahnstufe
  2. Steilstand der Oberkiefer-Front
  3. Starke Vorlage des Unterkiefers
  4. Einzelne vorgekippte Schneidezähne

Wirkung

Mehrere Studien belegen die positive Wirkung auf die Verlängerung des Trainings, da der Sportschutz Ventilation und Ökonomie verbessert. Auch kann ein Splint helfen, das Laufmuster zu harmonisieren.  Dies kann dadurch erklärt werden, dass eine falsche Unterkieferposition eine Ausgleichsbewegung des gesamten Bewegungsapparates nach sich zieht. Wird die Position des Unterkiefers in einer muskulär entspannten Situation bestimmt, können sich die Systeme wieder ausgleichen und eine bessere Leistung erzielen.

Warum ein individuell angepasster Sportschutz für die Zähne?

  • Verletzungsrisiko sinkt um das 1,6- bis 1,9-Fache
  • Angenehmer Tragekomfort
  • Gute Stabilität
  • Auch während Kieferorthopädie verwendbar
  • Entspannung des Kausystems

Positive Wirkung auf…

  • Verlängerung des Trainings
  • Ventilation
  • Ökonomie
  • Harmonisierung des Laufmusters